Pause! Oder: Spiele für Schietwettertage.

Diese Suppe von Wetter da draußen macht mich ganz bräsig. Bei persistierendem Spühregen vor “himmlischem” Einheitsgrau ist Phantasie gefragt, wenn gegen Mittag alle Reißverschüsse abgekaut sind. Dann muss was Neues her.

Ganz hoch im Kurs stehen bei uns seit dieser Woche Klebepunkte aus dem Bastelladen: Punkt abziehen, dem Baby vorführen (“Was ist denn DAS?” Ui! Ein roter Punkt!”), Punkt auf Kommode / Jackensaum / antike Säule  kleben. Baby erspäht Punkt, flippt vor Freude aus, krabbelt zu Punkt, friemelt Punkt ab. Jetzt fix sein, bevor Punkt im Babyschlund verschwindet: Punkt dem Kind abluchsen und die nächste Runde einläuten: “Was ist denn DAS? Ui! Ein roter Punkt!”

Unendlicher Spielspaß für 1,59€!

Nachteil: Nach fünfzehn Durchgängen ist man mindestens so erledigt wie nach einer Generalprobe. Die Punktfarbe zu variieren (“Ui! Ein GELBER Punkt!”), wirkt lediglich kurzfristig erfrischend auf den erwachsenen Spielleiter.

Wie haltet Ihr Eure Sprösslinge an grauen Wintertagen zu Hause bei Laune?

Über Tipps freut sich: Eure Anne

PS: Bei Wiebke findet Ihr Ideen für Ausflugsziele an kalten Tagen: Auf in die Zoohandlung, (Quietsch-)Tiere gucken!

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9 thoughts on “Pause! Oder: Spiele für Schietwettertage.

  1. Witzige Idee! Es sind auch immer die günstigsten Sachen, die am besten sind, oder? Ich finde das neue Türkis übrigens ganz toll. Viel besser als vorher. Ich finde, man kann jetzt alles viel besser lesen. Vorher gingen die Antworten in der Farbe manchmal unter. Lg; Dajana

    1. Liebe Dajana,ja, mit Reissverschlüssen und Klebepunkten scheinen wir preislich ganz günstig wegzukommen. Mal schauen, ob wir das Riesenbarbietraumhaus so dauerhaft umgehen können. :) Danke auch für die Rückmeldung zur neuen Farbe! Liebe Grüße Anne

  2. Die Klebepunkte sind eine sehr gute Idee. Als Wirbelwind im Babyalter war, hatte sie sich sehr für Dinge interessiert, die nicht herunterfielen (also passen die Klebepunkte irgendwie dazu): zum Beispiel Gelsticker am Spiegel oder auch Kletttiere ans Sofa pappen. Es war ihr zwar zuerst unheimlch, dass das Kletttier einfach so hielt, aber irgendwann hat sie es selber versucht. Ein guter Zeitvertreib.
    Ansonsten konnte man sie sehr gut mit Büchern beschäftigen. Ich habe ihr ein Tierbuch hingehalten und alle Tiergeräusche nachgeahmt. So konnte ich so auch bei schlechter Laune wieder gutmütig stimmen.
    Und der Klassiker war es sie nach vorne gerichtet vor mir her zu tragen und eine Safari-Reise durch die Wohnung zu machen: vom Bad zur Küche usw. Sie hat(te) einen großen Entdeckerdrang!
    LG Wiebke

      1. Liebe Anne, Dir noch alles gute zum neuen Jahr. Ich wollte noch ergänzen, dass wir an Neujahr bei den Großeltern erstmals Sticker ausprobiert haben, Motiv: Hund mit Weihnachtsmütze. Sie war ganz belustigt und klebte sich den Sticker auf den Bauch und flitzte dann durch die Zimmer und gackerte vor Freude. Also auch mit 1 1/2 Jahren sind Klebepunkte bzw. Sticker eine super Idee ;-)
        LG Wiebke

  3. Für größere Kinder (mein älterer Sohn ist fast 3) sind Sticker immer noch eine tolle Sache: Mein Großer steht total auf die Sticker ,die es bei Rewe zum Einkauf dazugibt. Die zieren mittlerweile unsere Heizkörper, seinen Kleiderschrank und seine gesamte Zimmertür. Das Praktische: Sie lassen sich ganz leicht ablösen, weil sie so billig produziert sind, dass sie ganz schlecht kleben :-)

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